Der Krieg der Knöpfe

Frankreich 2011
Regie: Christophe Barratier
FSK ab 12, KFB empf. ab 12,
Länge 100 Minuten,

Zwischen den Jungs aus Longeverne und dem benachbarten Velrant in der französischen Provinz herrscht Krieg. Traditionell leben die Jugendlichen der beiden Dörfer in Fehde. Gerät ihnen ein Gegner in die Hände, demütigen sie ihn auf besondere Weise: Sie schneiden ihm alle Knöpfe ab. So muss der Entehrte mit heruntergelassener Hose nach Hause humpeln, wo ihm dafür Prügel droht. Überhaupt gibt es oft Ärger mit den Erwachsenen, vor allem für Lebrac, den Anführer aus Longeverne. In der Schule muss er ständig in der Ecke stehen und auch sein Vater hält ihn für einen Taugenichts. Umgekehrt hält ihn der Sohn für einen Feigling, weil er nicht gegen die Nazis kämpft, sondern Kartoffeln anbaut. Es ist das Jahr 1944 und Frankreich befindet sich im Krieg mit den Deutschen. Dass die Lage außerhalb ihres Spiels wirklich ernst ist, begreifen die Jungen spätestens, als sich ein jüdisches Mädchen in ihrem Dorf zu verstecken versucht und von einem Nazikollaborateur gejagt wird. Nun gilt es für die verfeindeten Dörfer, vereint gegen die wahren Bösen zu kämpfen und das Mädchen zu retten.

Quelle: visionkino