Weihnachtsmütze, Die

weihnachtsmuetze

Herr Melcher sitzt in seinem Wohnzimmer unter dem Adventskranz mit abgebrannten Ker­zen. Weihnachten steht vor der Tür? „Noch vier Tage und was mache ich dann?“ Er möchte nicht alleine sein. Um auf andere Gedanken zu kommen, spaziert er bei Sturm durch den Park. Der Wind reißt ihm seine Mütze vom Kopf, die ein einsamer Wanderer aufhebt. Das geschieht noch einige Male, so dass er Kontakt zu zwei Männern, einer Frau und einem Hund bekommt. Zum Schluss segelt die Mütze auf den Kopf eines Jungen, dem diese viel zu groß ist. „Hier fallen Mützen vom Himmel, einfach so!“, sagt er und lädt all diese Menschen Weihnachten zu sich nach Hause ein. „Wie viele sind es denn dieses Mal?“, fragt seine Mutter. „Nur drei“, sagte der Junge. „Drei und ein Hund. Sie sind sehr nett und eine kann sogar kochen!“ Das letzte Bild zeigt die Zufallsgesellschaft beim fröhlichen Kochen.

Leicht, lustig und prägnant skizziert Dorota Wünsch diese wunderbare Geschichte von Sabine Lipan. Traurige und fröhliche Elemente lassen die Kinder teilhaben an dieser beson­deren Weihnachtsgeschichte, die niemanden ausgrenzt.