Das Weihnachtswunschtraumbett

bilderbuch_weihnachtswunschtraumbettBald ist Weihnachten. Marie hat die Geschenke für die Eltern längst fertig: Für den Vater eine selbstgemalte Krawatte mit Krokodilen, für die Mutter ein Froschglas mit einer kleinen Leiter drin.

Ihre eigenen Wünsche sind ähnlich skurril und führen bei den Eltern zu Haareraufen und Verwunderung. Einen Elefanten? Nein, unmöglich. Dabei müsste man für ihn doch nur die Garage ausräumen, denkt Marie, und Zirkusdirektorin will sie ja schon lange werden. Gut, dann eben ein Floß. Um nach Afrika zu fahren und Elefanten zu besuchen. Ein ganz normaler Wunsch will ihr einfach nicht einfallen, so sehr sie sich auch anstrengt.

Glücklicherweise kommt da dem Vater eine Idee, und ab jetzt geschehen merkwürdige Dinge: Das Schlüsselloch seiner Werkstatt ist mit Kaugummi zugeklebt. Nachts bringt ein großer Lieferwagen etwas ziemlich Sonderbares. So sehr Marie sich anstrengt und bemüht der Sache auf den Grund zu gehen, sie kriegt nicht raus, was eigentlich passiert. Endlich, am Weihnachtsabend, wird das Geheimnis gelüftet: mitten im Wohnzimmer steht ein Bett, groß wie ein Floß, mit blauem, sternenübersätem Segel. Und drum herum stehen wirklich sämtliche Tiere Afrikas. So schnell wie an diesem Abend war Marie selten im Bett. Ja, und dann paddelt sie flussabwärts durch den Urwald, mutig an Krokodil und Jaguar vorbei, bereit für große und fantastische Dschungelabenteuer. Und da das Floßbett groß genug für alle ist, dürfen auch Mama und Papa mit an Bord...

Eine Geschichte, die sowohl die kindliche Fantasie als auch die Auseinandersetzung mit Kinderwünschen ernst nimmt. Stimmungsvoll und farbkräftig illustriert, ist sie ein anregender Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem immer wieder aktuellen Thema Weihnachtswünsche.